Whirlpools: Entspannung bei körperlicher Behinderung

Eine körperliche Behinderung ist nicht leicht zu ertragen. Es gibt gewisse Krankheitsbilder, die zu schlimmen Begleiterscheinungen führen und deshalb zusätzliche Therapien erforderlich machen. Eine dieser Erkrankungen, die eigentlich ein Symptom einer Krankheit, die das zentrale Nervensystem im Körper betrifft, darstellt, ist die spastische Lähmung. Hier verkrampfen die Muskeln in den betroffenen Körperteilen, sodass auch Schmerzen zum Krankheitsbild gehören, die jedoch zum Beispiel durch ein Bad in einem Whirlpool gelindert werden können. Auch Massagen, medikamentöse Behandlungen durch Fachärzte und andere Therapiemöglichkeiten sind gegeben. Im Prinzip kann die Whirlpoolbehandlung in einer physiotherapeutischen Praxis erfolgen, wobei weniger die Ausstattung vom Pool, als das warme Wasser und die sanfte Massage durch die Wasserdüsen und Luftblasen im Mittelpunkt stehen. Natürlich ist es auch diskutabel, ob nicht in der Wohnung, in der der Spastiker lebt, für entsprechende Ausrüstung gesorgt wird. Hebekräne und Sicherheitszubehör sind im Fachhandel natürlich erhältlich. Modelle von Whirlpools, die in jedem Fall zur Linderung der Begleiterscheinungen spastisch gelähmter Personen eingesetzt werden können, zeigt www.whirlpools24.com.

Verschiedene Arten der Spastik

Eine Spastik kann nur einzelne Körperteile betreffen, aber auch den kompletten Körper eines Menschen. Ist die Spastik nur in einem Arm oder einem Bein festzustellen, spricht man von einer Monospastik. Sind aber beide Beine spastisch gelähmt, nennt der Mediziner dies eine Paraspastik. Unter einer Hemispastik wiederum versteht man die halbseitige spastische Lähmung. Vom griechischen Wort für vier leitet sich die Tetraspastik ab. Hier sind alle Extremitäten, vielleicht aber auch die Rückenmuskulatur und der Nacken beeinträchtigt. Unter Umständen kann von einer spastischen Lähmung auch eine Beeinträchtigung des Schluckmechanismus und der Augenmuskulatur herrühren.

Spastische Lähmungen zeigen sich in nicht kontrollierbaren, selbständig auftretenden Bewegungen, aber auch in verkrampften, zitternden oder inerten Muskeln. Manchmal ist ein riesiger Kraftaufwand möglich, um einen Arm oder ein Bein bewegen zu können. Die Folge mangelnder Mobilisierung können bei schlechter Pflege sogar Kontrakturen sein – das sind versteifte Gliedmaßen, die aus einer dauerhaften Bewegungslosigkeit, zum Beispiel bei Bettlägerigen auftreten. Manche Spastiker können kaum selbst atmen, bei anderen sind nur die sprachlichen Fähigkeiten beeinträchtigt.

Spastische Lähmungen entstehen bei Beeinträchtigung des zentralen Nervensystems. Einige schwere Krankheiten, aber auch Unfälle mit Verletzungen des Rückenmarks oder Infektionen können zu dieser Symptomatik führen. In einigen Beispielen reicht es, das betroffene Bein durch Schienen zu stärken, um eine Mobilität zu erhalten oder zu erreichen. In anderen Fällen ist nur ein Leben mit Vollpflege, Rollstuhl und sogar Beatmung und künstlicher Ernährung möglich – je nach Schwere der Schädigung im zentralen Nervensystem.

Therapien zur Linderung von Beschwerden

Wichtig ist in jedem Fall, dass bei jedem Spastiker die Mobilität gefördert, erhalten und unterstütz wird. Eine ausgewogene, auf das genaue Krankheitsbild des Kranken abgestimmte Physiotherapie ist unverzichtbar. Diese kann im Wasser – in Schwimmbad oder eben Whirlpool – erfolgen und mindert Verspannungsschmerzen. Hier kommt das warme Wasser im Whirlpool als schlagendes Argument hinzu. Sprachschwierigkeiten sind ein Fall für den Logopäden: Auch hier kann durch regelmäßige Übung die Behinderung wenigstens auf einem gewissen Stand gehalten werden. Wie auch bei mangelnder Sorgfalt bei einer Spastik, die die Augen betrifft – in diesem Fall kommt es zur Erblindung – wird bei fehlendem Sprachtraining die Sprache immer schlechter. Unterbleibt die Mobilisierung des Bewegungsapparates, führt dies dauerhaft zur absoluten Bewegungsunfähigkeit. Ein spastisch gelähmtes Kind zu haben, ist anstrengend und eine Aufgabe, die viel Kraft kostet. Dennoch können einige der Beschwerden durch viele Therapiemöglichkeiten gelindert und kann auf diese Weise das Beste aus der Situation gemacht werden. Wie genau sich eine erfolgversprechende Therapie zusammensetzt, beziehungsweise ob und wann Einzeltherapien geändert werden, entscheiden die behandelnden Ärzte.