Geistig behinderte Menschen: Aufsicht am Weber Gasgrill?

Behinderte Menschen werden oftmals unterschätzt, was ihre Fähigkeiten angeht. Besonders Personen, die an einer geistigen Behinderung leiden sind davon betroffen. Die meisten Menschen trauen dieser Gruppe im Prinzip gar nichts zu und versuchen sie vor allen Gefahren, die drohen könnten, fernzuhalten. Viele sind sich aber gar nicht bewusst, dass sie behinderte Menschen mit genau diesem Verhalten verärgern könnten, da sich diese dann bemuttert und nicht ernst genommen fühlen. Viele fühlen sich dann als „nicht normal“ oder „anders“ abgestempelt. Und genau das mögen die meisten Menschen mit Behinderung überhaupt nicht. Man sollte deshalb immer mit dem nötigen Respekt auf solche Menschen zugehen und ruhig vorher kurz darüber nachdenken, was man zu tun oder zu sagen gedenkt.

Zuviel Sorge ist nie gut

Eine große Wohltätigkeitsorganisation, die sich für behinderte Menschen einsetzt, warb vor einiger Zeit mit einem Plakat für ihre Sache. Darauf war die provokante Aussage eines behinderten Menschen zu lesen, der erklärte, er sei nicht behindert, aber die Umwelt und das Umfeld der nicht behinderten Menschen, mache ihn dazu. Dieser Satz bringt das Problem, das viele im Umgang mit behinderten Menschen haben, treffend auf den Punkt. Wer Behinderung hört, versucht in der Regel sofort zu helfen. Sei es dem Rollstuhlfahrer, der vor einer Treppe steht oder die Straße überqueren möchte oder dem Sehbehinderten oder Blinden, der sich seinen Weg durch die Fußgängerzone bahnt. Meist benötigen diese Menschen aber gar keine Hilfe und empfinden es als kränkend, wenn man sie anbietet. Abwarten ist deshalb die bessere Wahl, denn Menschen mit Behinderung, ob geistig oder körperlich ist unerheblich, können sehr wohl um Hilfe bitten und tun dies auch, wenn es nötig sein sollte.

„Anders“ ist nicht gleich schlecht

Hört man den Begriff „geistige Behinderung“, hat der Großteil der Menschen automatisch Mitleid mit den Betroffenen, weil sie „anders“ sind. Und weil sie eben „anders“ sind, denken viele, dass sie unter ihrem Zustand leiden. Dieser Irrglaube ist vor allem darin begründet, dass man als Außenstehender in der Regel keinerlei Kenntnis über das Leben und die Behinderung eines betroffenen Menschen hat. Wer sich aber die Mühe macht und sich etwas näher mit geistig behinderten Menschen beschäftigt, wird schnell merken, dass diese in vielen Fällen vor Lebensfreude nur so strotzen. Natürlich liegt dies zu einem großen Teil an der veränderten Wahrnehmung der Welt und des Lebens, die diese Menschen haben. Sie stellen von vornherein weniger Ansprüche an ihr Leben und sind gerade deshalb wohl glücklicher und zufriedener als die meisten „normalen“ Menschen.

Freizeitgestaltung von und mit geistig behinderten Menschen

Geistig behinderte Menschen können sich genauso langweilen wie normale Menschen auch. Einrichtungen, wie zum Beispiel die Lebenshilfe, sorgen dafür, dass Menschen mit geistiger Behinderung beschäftigt und gefordert werden. Der wichtigste Aspekt solcher Einrichtungen ist allerdings, dass geistig behinderten Menschen die Möglichkeit gegeben wird, ihr Leben, soweit es eben geht, selbst zu leben und zu bestimmen. Dazu gehört dann auch, dass bei Grillfesten auch Menschen mit Down-Syndrom oder einer anderen geistigen Behinderung am Gasgrill stehen dürfen und so für das leibliche Wohl der anderen Anwesenden sorgen. Nicht selten wird extra auf www.santosgrills.de ein sicheres und einfach zu bedienendes Weber-Gerät gekauft, damit auch mal gefeiert werden kann. Natürlich hat ein Betreuer ein Auge auf das, was der Mensch am Grill macht und schreitet ein, wenn es denn nötig wird. Aber nur, weil jemand eine geistige Behinderung hat, heißt das noch lange nicht, dass er nicht in der Lage ist, aktiv an einem Grillfest mitzuarbeiten.

Geistig behinderte Menschen im Beruf

Vielen ist nicht klar, dass auch geistig behinderte Menschen sinnvolle Tätigkeiten ausüben wollen und können. In der Regel arbeiten sie in speziellen Werkstätten für Behinderte. Aber auch in der freien Wirtschaft sowie in Ämtern und Behörden können geistig behinderte Menschen eine Arbeitsstelle finden. Der Gesetzgeber schreibt in vielen Bereichen eine Behindertenquote vor, die natürlich auch mit geistig behinderten Arbeitnehmern erfüllt werden kann. Viele Unternehmer scheuen aber immer noch davor zurück, geistig behinderte Arbeitnehmer einzustellen. Zu stark ist das Vorurteil, dass solche Menschen nichts leisten können, in den Köpfen vieler Unternehmer und Personalchefs verankert. Die Tatsache, dass dem eben nicht so ist, setzt sich aber glücklicherweise immer weiter durch.