Immobilien in Berlin, speziell für Menschen mit Handicap
Berlin ist Kultur- und Politzentrum in Deutschland. Als Hauptstadt hat diese ehemals geteilte Stadt für seine vielen Einwohner sehr vieles zu bieten. Nicht so einfach ist das Leben in der Metropole, wenn man mit einer Behinderung klarkommen muss. Ganz gleich, ob man selbst von einem wie auch immer gearteten Handicap betroffen ist oder mit einem Angehörigen zusammenlebt, der eine angeborene oder durch einen Unfall erlangte Behinderung hat: Die Immobilien in Berlin, die nun bezogen werden, stellen Makler oder Bauherrn, Mieter oder Käufer von Wohnungen vor ganz besondere Anforderungen.
Wie sieht eine behindertengerechte Immobilie aus?
Die Antwort auf die Frage, wie eine behindertengerechte Wohnung aussehen könnte, ist nicht zu pauschalisieren. Hier kann nur nach Art der Behinderung Fall für Fall nach konkreten Umbauten gesehen werden. Blinde Menschen orientieren sich zum Beispiel am Schnitt der Wohnungen, haben in ihrem langen Gang markante Anhaltspunkte, die sie ertasten können. Hier gilt es natürlich, Gefahrenquellen aus dem Weg zu schaffen, was aber mit der Bausubstanz nur wenig zu tun hat. Weiß ein blinder Mensch, dass zwischen Küche und Wohnzimmer eine Türschwelle gelegen ist, kann er sich das merken und wird es auch jedes Mal berücksichtigen. Variabler ist die Konstellation, wenn jemand eine Gehbehinderung hat. Diese kann nämlich sehr verschieden aussehen und auch unterschiedliche Umbaumaßnahmen erforderlich machen.
So ist das Fortbewegen mit Krücken oder einem Rollator immer noch einfacher, als mit einem Rollstuhl. Selbst hier sind noch Unterschiede, zum Beispiel zwischen selbst bewegtem oder geschobenem Rollstuhl oder einer elektrischen Version, die per Knopfdruck in Gang gesetzt und gelenkt wird. Schon der normale Rollstuhl ist ein Problem, wenn in einer Immobilie kein Lift in die Wohnungen in höheren Etagen führt. Die elektrischen Rollstühle sind noch breiter, als die einfachen Modelle und verlangen nach besonders weiten Türen und stellen auch in Sachen Erreichbarkeit der anderen Zimmer ein Problem dar. Sind die Kurven zu eng, kann man mit dem Elektrorollstuhl nicht rangieren, damit zum Beispiel vom Schlafzimmer ins Bad gelangt werden kann. Auch das Wenden in zu kleinen oder zu vollgestellten Zimmern ist sehr schwer. Sich direkt an eine Vermittlungsstelle für besondere, behindertengerechte Wohnungen, wie etwa die www.gewobau-marburg.de zu wenden, ist daher sehr klug. Auf dieser Seite fällt das Stichwort, das für behindertengerechte Wohnungen heute sehr oft verwendet wird: Das barrierefreie Wohnen. Barrierefreies Wohnen bedeutet, keine unüberwindbaren Engstellen, keine schmalen Türen oder keine Treppen und Absätze in der Wohnung, aber auch in der direkten Umgebung der Immobilie, hinnehmen zu müssen. Bereits beim Bau mancher Wohnanlagen, nicht nur in Berlin, sondern zum Teil auch in sehr kleinen Städten, wird heute auf barrierefreies Wohnen größter Wert gelegt.
Wohnungsanpassung und Rückbau
Eine barrierefrei gebaute Wohnung muss nicht alle Kriterien erfüllen, die ein Leben als behinderte Person nötig machen. So kann die Familie mit einem weitgehend geistig behinderten Kind nur in eine rollstuhlgerechte Wohnung einziehen, wenn auch die Fenster und Türen in besonderer Weise gesichert sind – denn niemand kann 24 Stunden am Tag wirklich konsequent auf einen beinahe unselbständigen, aber vielleicht doch recht agilen Menschen aufpassen. Bei einem selbst aufgegebenen Inserat tun sich die Wohnungssuchenden einen großen Gefallen, wenn sie gleich alle Anforderungen, die für ein möglichst leichtes und sicheres Leben nun einmal von Nöten sind, beschreiben. Immobilienbesitzer und Vermieter, die diese Wünsche nicht erfüllen können, melden sich dann gar nicht erst, was eine Menge oft umständlicher Besichtigungen erspart. Über eine Wohnungsanpassung, zum Beispiel den Einbau von Hebeanlagen in ein Badezimmer und den späteren Rückbau muss man sich ohnehin gesondert unterhalten. Meist ist es aber kein Problem, wenn in ausgewiesenen Wohnungen für behinderte Mieter oder Familien mit gehandicapten Angehörigen Wohnungsanpassungen vorgenommen werden sollen. Es ist lediglich ein Punkt mehr im Übergabeprotokoll, in dem verzeichnet wird, dass bauliche Veränderungen, zum Beispiel durch eine Hebevorrichtung im Bad, bei einem Auszug wieder zurückgebaut und alle Spuren beseitigt werden müssen. Die Kosten für den Rückbau sind entsprechend hoch, dass für eine neue Wohnung auch oft schon ein neues Konzept in Frage kommt, statt ältere Vorrichtungen aus der alten Wohnung teuer abzubauen und neu aufzustellen und einzubauen. Jemand anderes freut sich vielleicht, für sich oder seine Familie nicht lange nach Möglichkeiten der Finanzierung und des Einbaus suchen zu müssen. In diesem Fall klärt eine Ablöse und natürlich die Absprache mit dem Vermieter die Situation.